SC II und Mitarbeiter als Erntehelfer im Einsatz

Die Fußballsaison ruht noch, dafür hat die Erdbeersaison begonnen. In den nächsten drei Monaten dürfen wir uns über frische Früchte von südbadischen Feldern freuen – wenn sie denn geerntet werden. Denn wegen der Einreisebeschränkungen aufgrund der Corona-Krise fehlen den Bauern viele Erntehelfer. Spieler der Zweiten Mannschaft und Mitarbeiter der Geschäftsstelle haben am Samstag und Sonntag mit angepackt und auf den Feldern zwischen Merdingen und Wasenweiler Erdbeeren gepflückt. Rein optisch ein starker Auftritt in SC-Trikots. Bei der Ausbeute allerdings mit Luft nach oben, sagt Bauer Harald Wochner, der sich über die tatkräftige Unterstützung aus der Freiburger Fußballschule und dem Schwarzwald-Stadion dennoch gefreut hat.

Herr Wochner, in drei Stunden dürften die Kollegen im Schnitt in etwa 30 Schalen mit Erdbeeren gefüllt haben. Sie brauchen kein Blatt vor den Mund nehmen – so richtig viel ist das nicht, oder?

Das ist zu wenig (lacht). Richtig gute Pflücker schaffen, wenn das Wetter mitspielt und die Pflanzen gut vollhängen, fünf Kisten in der Stunde.

Fünf Kisten?! Das sind ja 50 Schalen...

Genau. In jeder Kiste ist Platz für zehn Schalen. Um sechs Uhr morgens haben die Ersten heute morgen angefangen zu pflücken.

Vielleicht haben wir uns zwischendurch zu oft selbst von der Qualität der Erdbeeren überzeugt. Die waren richtig lecker. Sind Sie auch zufrieden mit der Qualität dieses Jahr?

Ich bin sehr zufrieden. Wir legen großen Wert auf den Geschmack und haben daher nur geschmacksintensive Sorten auf den Feldern. Heute habt ihr Clerys geerntet, diese Sorte ist jetzt schon reif. Wir pflanzen noch Joly und Aprica an. Und die geschmackvollste Sorte hört auf den schönen Namen Lambada, sie hat sehr weiches Fleisch und ist geschmacklich einfach der Hammer. Die Lambada hat allerdings das Problem, dass sie nicht haltbar ist. Die gibt’s bei uns nur privat.

Ein Problem dürfte dieses Jahr sein, die Ernte überhaupt reinzukriegen. Wie regeln Sie das?

Professionelle Erntehelfer habe ich dieses Jahr nur acht auf dem Hof. Normalerweise sind es 50. Dank Leuten wie euch kriegen wir das trotzdem hin. Es helfen Studenten oder Pizzabäcker auf dem Feld und das funktioniert super. Ich bin wirklich positiv überrascht.

Wer sich angesprochen fühlt: Wie kann jeder mithelfen?

Bei uns haben sich viele auf eine Anzeige in der Badischen Zeitung gemeldet. Wer mithelfen möchte, wirft am besten einen Blick auf die Websiten der Anbieter in der Region. Fleißige Hände werden nach wie vor gebraucht. Und besser als daheim rumsitzen ist die Arbeit auf dem Feld allemal.

Für alle, die jetzt Appetit auf Erdbeeren bekommen haben, hier ein schnelles SC-Dessert „weiß-rot“. In zehn Minuten steht die süße Speise auf dem Tisch. Mit einer knappen halben Stunde Jogging dürften die 200 Kalorien pro Portion auch recht zügig wieder verbrannt sein.

Zutaten für 4 Personen:

250 g Erdbeeren

150 g Schwarzwaldmilch Joghurt

125 g Schwarzwaldmilch Sahne

20 g Zucker

1 Päckchen Vanillezucker

Weiße Schokolade zum Raspeln

Und so geht’s:

Erdbeeren putzen und in Stücke schneiden. Auf vier Gläser verteilen.

Joghurt, Zucker und Vanillezucker mit dem Mixer cremig schlagen.

Sahne steif schlagen und mit dem Schneebesen unter die Joghurtcreme heben.

Creme auf die Erdbeeren verteilen.

Schokolade raspeln und auf die Creme streuen. Fertig ist das weiß-rote Dessert.